Arzneimittel Sicherheit

Ihre Sicherheit ist uns ein Anliegen! Arzneimittelkauf ist Vertrauenssache. Kaufen Sie Arzneimittel ausschließlich bei zugelassenen Apotheken, weil hier auch der Weg der Arzneimittel vom Hersteller in die Apotheke der behördlichen Überwachung unterliegt. Arzneimittelfälschungen werden nahezu ausschließlich über das Internet, Märkten oder bei „fliegenden Händlern“ verbreitet. Orginalmedikamente befinden sich daher immer in einer Arzneimittelpackung (meist einer Faltschachtel), Säckchen und lose Tabletten sind verdächtig.

 

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Diabetes mellitus (übersetzt honigsüsser Harn) oder verkürzt Diabetes (Zuckerkrankheit) ist ein Zustand anhaltend erhöhter Blutzuckerwerte, verursacht durch den vollständigen oder teilweisen Mangel an einem Botenstoff (Hormon) – Insulin. Durch das Hormon Insulin, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird, kann der Zucker (aber auch die anderen Nährstoffe: Fette und Eiweiß) auf dem klassischen natürlichen Weg in die Körperzellen gelangen, wo er in Energie umgewandelt wird. Bei Diabetikern kann der Zucker nicht von den Zellen aufgenommen werden, da wenig oder gar kein Insulin produziert wird oder die Zelle unempfindlich auf Insulin ist (Insulinresistenz). Ergebnis: die Zuckerkonzentration im Blut steigt an. Erhöhte Blutzuckerwerte und starke Blutzuckerschwankungen sind für die Blutgefäße sehr schädlich und stellen eine klassische Ursache für Atherosklerose (Fettablagerung und Verkalkung der Blutgefässe) dar.
Insulin ist ein lebenswichtiges Hormon. Diabetiker, die zu wenig eigenes Insulin bilden sind auf eine Insulintherapie angewiesen.
Unter dem Begriff „Diabetes“ versteht man verschiedene Krankheitstypen (Diabetes Typ-1, Diabetes-Typ-2, Diabetes in der Schwangerschaft, sekundärer Diabetes).

Der Diabetes Typ 1 wird verursacht durch den Mangel an einem lebenswichtigen Hormon - dem Insulin. Häufiger Harndrang, Antriebslosigkeit, Gewichtsverlust und übermäßiger Durst sind die klassischen Diabetes-Symptome. Weitere wichtige Warnsignale sind oft: Juckreiz, Sehstörungen, Abnehmen von Libido und Potenz bei Männern, unregelmäßige Periodenblutung bei Frauen, erhöhte Infektanfälligkeit, schlechte Wundheilung und Hautinfektionen. Wenn Sie diese Zeichen bemerken, wenden Sie sich an Ihre Ärztin/Ihren Arzt und bitten ihn darum Ihren Blutzucker zu bestimmen. Er wird sich dann um die weitere diagnostische Abklärung und Therapie bemühen.

Im Gegensatz dazu bildet der Körper bei Diabetes Typ 2 noch das Hormon Insulin, der Körper reagiert aber nicht richtig darauf. Diabetes Typ-2 ist eine klassische Wohlstandskrankheit: die häufigste Ursache ist das Übergewicht. Der Diabetes Typ 2 beginnt meist schleichend ohne klassische Diabetes-Symptome (siehe oben) und ist sehr häufig mit anderen "Wohlstandserkrankungen" wie hohem Blutdruck (Hypertonie), Fettleibigkeit (Adipositas), hohen Blutfettwerten und erhöhten Harnsäurewerten vergesellschaftet. Die Kombination aus Übergewicht, Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck und hohen Blutfettwerten wird auch Metabolisches Syndrom genannt. Der Großteil aller Zuckerkranken (ca. 90%) entfällt auf Diabetes Typ 2.

Diabetes ist ein Klassiker unter den chronischen Erkrankungen: jede 10. Person in einer Arztpraxis hat Diabetes! In Österreich sind rund 600.000 Menschen an Diabetes mellitus erkrankt. Davon sind gegenwärtig nur 420.000 diagnostiziert. Das heißt, 180.000 Betroffene, rund 30 Prozent, wissen noch nichts von ihrer Erkrankung! Wird Diabetes erstmalig diagnostiziert, bestehen bei bereits etwa 20% klassische diabetische Folgeerkrankungen wie z.B. Schäden an der Augennetzhaut.

Für jeden Diabetiker ist es wichtig, den Blutzucker optimal einzustellen. Nur so können akute Stoffwechselentgleisungen wie Unterzuckerung (Hypoglykämie) vermieden oder klassische Spätschäden an Blutgefäßen in den Augen, Nieren, Herz und Hirn sowie Nerven hinausgeschoben oder sogar verhindert werden.
Die klassische Basisbehandlung umfasst Lebensstiländerung mit Ernährungsumstellung, Stressabbau, Verzicht auf das Rauchen und Bewegungsintensivierung. Weitere klassische Maßnahmen sind die Gabe von blutzuckersenkenden Tabletten und Insulininjektionen.

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Wie erkenne ich sichere Originalmedikamente?

 

 

Die Arzneimittelverpackung muss folgende Angaben enthalten:

 

  • Arzneimittelname [1]
  • Zulassungsinhaber [2]
  • Verfallsdatum  [3]
  • Aufgedruckte Identifikationsnummer (Chargennummer) [4]
  • Angaben des Wirkstoffs  [5]

 

In jeder Schachtel ist eine Gebrauchsinformation (Beipackzettel). Alle Beipackzettel müssen die Adresse des Herstellers enthalten.

 

Wenn Sie von der Echtheit eines Medikaments nicht überzeugt sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Apotheker.

 

Werden Sie misstrauisch bei

 

  • beschädigten oder verschmutzten Verpackungen
  • angebrochenen Packungen
  • Faltschachteln mit Druckfehlern oder mangelhafter deutscher Beschriftung
  • abweichenden Merkmalen der Schachtel oder des Medikaments (Farbe, Form, Druck, Größe, Darreichung)
  • kopierten Gebrauchsinformationen oder Beipackzetteln
  • fremdsprachigen Gebrauchsinformationen oder Beipackzetteln
  • stark abweichenden Packungspreisen im Vergleich zum Apothekenverkaufspreis
  • rezeptpflichtigen Medikamenten, die ohne Rezeptnachweis abgegeben/zugeschickt werden

 

 

Hier finden Sie wichtige Hinweise zu Medikamentenfälschungen. Für weitergehende Informationen kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.


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